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Regenbogeneffekt

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Regenbogeneffektdemonstation.jpg

Die Einzelfarben des DLP's sind an den gespreizten Fingern zu erkennen.

KurzbeschreibungBearbeiten

Bei DLP-Beamern mit nur einem Chip sehen manche Leute bei schnellen Bewegungen das Aufblitzen eines Regenbogens. Diese unterbewusste Wahrnehmung kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen.

Ausführliche BeschreibungBearbeiten

EntstehungBearbeiten

Das Farbrad eines DLP Beamers wirft abwechselnd in sehr hohem Tempo die Farben Rot, Grün und Blau auf die Leinwand. Durch die Trägheit des menschlichen Auges sehen wir diese 3 Einzelbilder als gesamtes Bild. Manche Menschen (schätzungsweise 5 bis 10%) sind jedoch in der Lage, besonders bei schnellen Bildfolgen und in dunklen Räumen die Einzelbilder getrennt wahrzunehmen und sehen dadurch den Regenbogen.

AbhilfeBearbeiten

Alle Abhilfen beziehen sich darauf, den Farbwechsel zu beschleunigen um ihn für das Auge unsichtbar zu machen:

  1. Schneller drehendes Farbrad
  2. Farbräder mit doppelten Farben: RGB-RGB statt "nur" RGB (Wirkung wie doppelte Drehzahl des Farbrades)
  3. Beamer mit 3 Chips für die Grundfarben RGB. Das Licht wird über einen Prisma in seine spektralen Anteile zerlegt. Für die Farben RGB steht jeweils ein eigener Chip zur Verfügung (DLP und LCD). Das Farbrad entfällt. Die drei permanent erzeugten RGB-Bildanteile werden durch eine weitere Optik wieder zusammengeführt und projeziert.

Auch hier lässt sich abschließend nur sagen, dass jede Technik ihre Vor- und Nachteile hat. Bei Ein-Chip-DLP-Beamern kann der Regenbogeneffekt grundsätzlich auftreten. Ist ein Ein-Chip-DLP-Beamer in der Kaufauswahl sollte getestet werden, inwiefern man für den Regenbogeneffekt empfindlich ist.

TestBearbeiten

1. Methode Bearbeiten

Wenn man schauen will, ob man gegen den Regenbogeneffekt empfindlich reagiert, sollte man sich einen kontrastreichen Film mit viel Bewegung in einem dunklen Raum anschauen. Wenn man dann noch den Kopf schnell bewegt, oder die Hand schnell vor den Augen hin und her bewegt, sieht man den Regenbogen ziemlich deutlich.

2. Methode Bearbeiten

Um einen Regenbogeneffekt zu erzwingen und zu wissen, wie er sich anfühlt und worauf man achten muss, kann das Gegenteil hilfreich sein. Es sollte ein stationäres, komplett schwarzes Bild mit einem weißen Punkt in der Mitte gewählt werden. Der Punkt wird mit den Augen fixiert. Der Kopf sollte ab jetzt nicht mehr bewegt werden. Bewegt man nun die Augen schnell von rechts nach links und wieder zurück, zerfällt der weiße Punkt in einen Regenbogen. Das man dabei den Fokus auf den Punkt verliert ist normal, dennoch bleibt der Eindruck eines Regenbogens auf der Netzhaut zurück.

Analyse Bearbeiten

Tendenziell sind Personen anfälliger für den Regenbogeneffekt, die nervös mit ihren Augen verschiedene Punkte auf der Leinwand zu fixieren versuchen. Ein auftretender Regenbogeneffekt kann daher ein Indiz für einen zu geringen (Sitz-) Abstand zur Leinwand sein. Kann der Sitzabstand nicht variiert werden sollte versucht werden, die Bilddiagonale zu verkleinern. Je näher das Bild umso größer ist die Bewegung, die das Auge machen muss. Je größer die Bewegung umso höher die Chance, das ein Regenbogeneffekt eintritt. Der Autor selbst hat an dem sehr verbreiteten Beamer BenQ W1070+ nur über die 2. beschriebene Methode einen Regenbogeneffekt feststellen können. Im normalem Betrieb war auch bei Actionreichen Szenen kein Regenbogeneffekt feststellbar.

Siehe auchBearbeiten

Ähnliche WörterBearbeiten

Passende Tipps und TricksBearbeiten

WeblinksBearbeiten

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